{"id":1599,"date":"2017-04-07T16:23:47","date_gmt":"2017-04-07T16:23:47","guid":{"rendered":"https:\/\/visitkanfanar.hr\/kirchen\/"},"modified":"2017-04-07T16:23:47","modified_gmt":"2017-04-07T16:23:47","slug":"kirchen","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/visitkanfanar.hr\/de\/attraktionen\/kirchen\/","title":{"rendered":"Kirchen"},"content":{"rendered":"<p><strong>Pfarrkirche hl. Silvester<\/strong><\/p>\n<p>Inmitten der Siedlung Kanfanar steht die Pfarrkirche hl. Silvester. Sie wurde 1696 an der Stelle einer kleineren Kirche aus dem 13. Jh. erbaut. Es handelt sich um einen einschiffigen Kirchenbau mit Seitenkapelle und Sakristei. Das Kircheninnere birgt unz\u00e4hlige kulturgeschichtliche und religi\u00f6se Werte. Ein Teil des Kirchenmobiliars wurde aus Dvigrad hergebracht, wie z.B. die steinerne Kanzel aus dem 13. Jh. mit vermischten romanischen und gotischen Stilelementen sowie Teile des Taufbeckens, das gleich am Kircheneingang steht. Am Hauptaltar sind die Mutter Gottes mit Kind, der hl. Silvester und die hl. Sophia abgebildet. Auf dem Seitenaltar ist der hl. Antun von Padua dargestellt und auf der anderen Seite steht eine kleine Kapelle mit einem gro\u00dfen Altar, geweiht der Mutter Gottes vom heiligen Rosenkranz. Auf dem Altar steht die Skulptur der Mutter Gottes mit Kind, die w\u00e4hrend des Rosenkranzfestes (Ru\u017earevo \u2013 erste Woche im Oktober), dem gr\u00f6\u00dften kirchlichen Feiertag, in einer feierlichen Prozession durch die Stra\u00dfen von Kanfanar getragen wird.<\/p>\n<p>Seit 2012 ist die Kirche um eine Kopie der wichtigsten Reliquie des Christentums \u2013 das Turiner Grabtuch &#8211; reicher. In jenem Jahr wurde der Kirchgemeinde von Kanfanar eine Kopie des Turiner Grabtuches in Originalgr\u00f6\u00dfe zum Geschenk gemacht. Davon gibt es nur einige in der Welt und eins davon befindet sich in Kroatien. Das Turiner Grabtuch (Heiliges Leinentuch) wird als eines der wichtigsten Beweise f\u00fcr die Wiederauferstehung Jesus Christi angesehen. Es handelt sich um ein Leinentuch, in dem auf wissenschaftlich unbegr\u00fcndete Weise ein fotografisches Negativbild des K\u00f6rpers eines Menschen (Vorder- und R\u00fcckansicht) eingdr\u00fcckt ist, der ausgepeitscht, mit einer Dornenkrone gekr\u00f6nt, ans Kreuz geschlagen und nach dem Tod mit einem Speer durchbohrt wurde. Alle bisher durchgef\u00fchrten Forschungen des Leinentuches untermauern den Glauben, dass es sich um das Leinentuch handelt, in das Jesus Christus nach dem Tod am Kreuz eingewickelt wurde und dass der Abdruck des K\u00f6rpers auf dem Leinentuch w\u00e4hrend der Auferstehung entstanden ist.<\/p>\n<p>An der Kirche befindet sich auch ein Glockenturm aus dem Jahr 1730.<\/p>\n<p><strong>Kirche der hl. Agatha<\/strong><\/p>\n<p>An der Stra\u00dfe zwischen Kanfanar und Vidulini steht die Kirche hl. Agatha aus dem 10. Jahrhundert. Es handelt sich um einen einschiffigen Kirchenbau mit typischer polygonaler Apsis im Baustil von Byzanz und Ravenna. In der Textur der Apsis-Wand ist ein Fischgr\u00e4tmotiv zu erkennen, das f\u00fcr die mittelalterliche Baukunst in Istrien charakteristisch war. Das Kircheninnere schm\u00fccken auch Fresken, die der fr\u00fchromanischen Wandmalerei angeh\u00f6ren und typisch sind f\u00fcr die Malerei der benediktinischen Kunst der Ottonischen Epoche. Die Fresken in der Apsis stellen den von Engeln umgebenen Christus auf dem Thron, die hl. Agatha und die hl. Lucija dar, w\u00e4hrend in der mittleren Zone die 11 Apostel abgebildet sind. Auf der linken Seite sind in einem Triumphbogen die Opfer Abrahams und rechts die Opfer Kains dargestellt. Vermutungen zufolge stammt der Maler aus einer der istrischen Malerwerkst\u00e4tten.<\/p>\n<p>Im Jahr 1760 wird die Kirche erneuert und erh\u00e4lt eine neue Altarausr\u00fcstung, ein barockes Altargem\u00e4lde und ein <em>antipedium<\/em> (Goblin mit eucharistischem Motiv).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Kirche Mutter Gottes Schnee<\/strong><strong> in Maru\u017eini (Crkva Majke Bo\u017eje Snje\u017ene)<\/strong><\/p>\n<p>Entlang der alten Stra\u00dfe unweit des Dorfes in Maru\u017eini steht die der Mutter Gottes Schnee geweihte Kirche, die vermutlich aus dem 12. Jh. datiert. Es ist ein einschiffiger Kirchenbau mit einem Glockenturm mit Spindel. Das Altarbild zeigt die Gottes Mutter mit Kind, links und rechts flankiert von einem Heiligen und einer Heiligen \u2013 M\u00e4rtyrern. Der Heilige h\u00e4lt in der Hand den Kelch und die Hostie (Symbol des Priesters) und die Heilige h\u00e4lt eine Zange und einen Zahn in der Hand, und man vermutet, dies k\u00f6nnte die hl. Apollonia sein. Der beim Bau der Kirche verwendete Stein ist mit Flechtornamentik geschm\u00fcckt, charakteristisch f\u00fcr das 8. und 9. Jh., weshalb angenommen wird, man habe f\u00fcr den Bau der Kirche das Material einer nahe gelegenen eingest\u00fcrzten Kirche verwendet.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Kirche hl. Valentin<\/strong><\/p>\n<p>Die Votivkirche hl. Valentin lie\u00df der Kanoniker Bartholom\u00e4us Francaz erbauen wegen \u201e<em>gro\u00dfer Gnade, die ihm von Gott zuteil wurde, um den hl. Valentin, dem er ein Gel\u00fcbde abgelegt hat, zu feiern und zu loben\u201c<\/em> (so lautet die Inschrift auf einer rechts am Eingang angebrachten Tafel). Die Kirche wurde gegen\u00fcber des Hauses des Kanonikers errichtet. In der oberen Altarzone ist die Gottes Mutter mit Kind dargestellt und darunter sind der hl. Valentin und die hl. Apollonia agebildet. Rechts vom Altar ist die Holzskulptur des hl. Nikolaus zu sehen und die Kirche beherbergt auch eine Reliquenkammer mit den Gebeinen des hl. Valentin.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Pfarrkirche hl. Silvester Inmitten der Siedlung Kanfanar steht die Pfarrkirche hl. Silvester. 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